Fünf Jahre GGL: Statistiken und Forderungen der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder
Drew Sullivan · Sep 27, 2026

Fünf Jahre GGL: Statistiken und Forderungen der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder

Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder markierte ihren fünften Geburtstag mit einem Überblick über 129 lizenzierte Betreiber und 229 autorisierte Websites, während Durchsetzungsmaßnahmen bis Ende 2025 insgesamt 1.843 illegale Seiten unzugänglich machten und die Kanalisierungsrate bei etwa 77 Prozent lag. Die Behörde sprach sich für mehr regulatorische Flexibilität bei der anstehenden Überprüfung des GlüStV 2021 aus, um mit veränderten Geschäftsmodellen, Technologien und illegalen Angeboten Schritt zu halten, und verwies zugleich auf über 600 Aufsichtsmaßnahmen im Jahr 2025 sowie den Schwerpunkt auf Spielerschutz.
Entwicklung und Aufgaben der Behörde seit der Gründung
Seit ihrer Einrichtung hat die GGL die Lizenzvergabe und Überwachung des legalen Glücksspielmarktes in Deutschland koordiniert, wobei die Zahlen für Ende 2025 zeigen, dass 129 Betreiber über gültige Lizenzen verfügen und damit 229 Websites betreiben dürfen. Diese Entwicklung spiegelt die Umsetzung des GlüStV 2021 wider, der einheitliche Standards für Werbung, Spielerschutz und technische Anforderungen festlegte, während die Behörde gleichzeitig illegale Angebote bekämpfte und 1.843 entsprechende Seiten bis Jahresende blockierte. Beobachter der Regulierungslandschaft berichten, dass solche Maßnahmen die Sichtbarkeit unerlaubter Plattformen deutlich reduzierten und damit die Grundlage für eine geordnete Marktentwicklung schufen.
Aufsichtsmaßnahmen und Kanalisierungsrate im Jahr 2025
Im vergangenen Jahr führte die Behörde mehr als 600 Aufsichtsmaßnahmen durch, die sowohl Lizenznehmer als auch den Schwarzmarkt betrafen, und eine von der GGL in Auftrag gegebene Spielerbefragung ergab eine Kanalisierungsrate von rund 77 Prozent. Diese Quote zeigt den Anteil der Spieler, die legale Angebote nutzen, und steht im Zusammenhang mit der Durchsetzung von Regeln zu Werbeverboten und Zahlungssperren. Daten aus diesem Zeitraum belegen zudem, dass die Kombination aus Lizenzierung und Blockaden die Reichweite illegaler Anbieter einschränkte, ohne dass weitere externe Faktoren in die Bewertung einflossen.

Forderung nach Flexibilität bei der Überprüfung des GlüStV 2021
Im Rahmen ihres Jubiläums hob die Behörde hervor, dass die kommende Evaluierung des GlüStV 2021 mehr Spielraum für Anpassungen erfordere, damit neue Geschäftsmodelle, technologische Entwicklungen und illegale Angebote besser erfasst werden könnten. Die GGL verwies dabei auf bestehende Regelwerke, die in Teilen als zu starr empfunden werden, und betonte die Notwendigkeit, Spielerschutzmechanismen weiterzuentwickeln, während gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit legaler Anbieter erhalten bleibt. Experten, die den Prozess begleiten, stellen fest, dass solche Anpassungen im September 2026 relevant werden könnten, wenn die Länder die Ergebnisse der Überprüfung diskutieren.
Spielerschutz als zentrales Element der Aufsicht
Die Behörde unterstrich, dass der Schutz der Spieler auch künftig im Mittelpunkt stehe und durch Maßnahmen wie Altersverifikation, Einzahlungslimits und Werbebeschränkungen umgesetzt werde. Im Jahr 2025 flossen diese Aspekte in die über 600 Kontrollen ein, die sowohl präventive als auch reaktive Elemente umfassten. Statistiken der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder belegen, dass die Kombination aus Lizenzierung und Durchsetzung die Grundlage für ein sichereres Umfeld bildet, ohne dass subjektive Einschätzungen in die Darstellung einfließen.
Ausblick auf die kommenden Entwicklungen
Die genannten Zahlen und Forderungen bilden den Rahmen für die weitere Regulierung, wobei die GGL auf eine kontinuierliche Anpassung der Rahmenbedingungen drängt, um illegale Angebote weiter einzudämmen und legale Strukturen zu stärken. Die Verknüpfung von Überwachung, Lizenzvergabe und Spielerschutz zeigt sich in den aktuellen Berichten als zentrales Instrument, das auch in den folgenden Monaten an Bedeutung gewinnen dürfte. Beobachter des Marktes sehen in der anstehenden Vertragsprüfung einen entscheidenden Schritt, um bestehende Regelungen an neue Gegebenheiten anzupassen.
Conclusion
Die fünfjährige Bilanz der GGL fasst die Erreichung von 129 lizenzierten Betreibern, 229 autorisierten Websites, 1.843 blockierten illegalen Seiten und einer Kanalisierungsrate von etwa 77 Prozent zusammen, während die Behörde gleichzeitig mehr als 600 Aufsichtsmaßnahmen im Jahr 2025 durchführte und auf regulatorische Flexibilität bei der GlüStV-Überprüfung hinwies. Diese Fakten bieten eine objektive Grundlage für die Bewertung der aktuellen Regulierungslage in Deutschland.